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Deutschen am ehesten mit Grafschaft oder Gau zu übersetzen wäre. Das Auenland befindet sich im Westen in der Region Eriador. Die Ostgrenze bildet der Fluss Baranduin (von den Hobbits „Brandywein“ genannt), die Westgrenze die Fernen Höhen. Etwa 1400 Jahre vor den Ereignissen im „Herrn der Ringe“ siedelten sie sich dort an. Damals stand das Land noch unter der Herrschaft des Königs von Fornost, der ihnen erlaubte dort zu leben, wenn sie die Herrschaft von Fornost anerkannten, seine Boten achteten und die Brücken und Straßen des Landes in Stand hielten. Nachdem die westlichen Reiche der Menschen (darunter auch Fornost) im Kampf gegen Angmar scheiterten und untergingen, betrachteten die Hobbits das Land als ihr Eigen, wodurch sich ihr Leben nicht änderte, da sie sich schon immer selbst verwalteten. Das Land ist hügelig und zum Bau von Hobbithöhlen gut geeignet. Da die Hobbits von Gewalt wenig halten, hatte es im Auenland vor dem Ringkrieg dreihundert Jahre lang keine Schlacht mehr gegeben. Das Auenland hat keine Regierung im eigentlichen Sinne; die höchste Autorität genießt der sogenannte Thain, außerdem der Bürgermeister und der Herr von Bockland. Die „Büttel“ üben die Polizeigewalt mehr symbolisch als tatsächlich aus. Dabei wussten die kleinen Leute nicht, dass sie von den Abkömmlingen der großen Menschengeschlechter, den Dunedain, jahraus, jahrein behütet und abgeschirmt wurden.
